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Bekämpfen Sie Ihr Lampenfieber

Das Präsentieren und Vorstellen seiner eigenen Arbeiten bedeutet für manche Menschen mehr Überwindung als für andere. Nervöses Zittern, schwitzige Hände, eine trockene Stimme oder gelegentliche Blackouts sind da nur einige von vielen Nebenwirkungen. Dieses Lampenfieber kann sich negativ auf die Art und Weise Ihrer Präsentation auswirken und ist ein Hindernis, welches es zu überwinden gilt.

Die Stimme aufwärmen und trainieren

Um sich vor dem Vortrag schon einmal aufzuwärmen, sollte man die Stimme trainieren. So verhindert man, dass man vor Aufregung zu leise spricht und man beugt etwaigen Stimmproblemen vor. Daher sollten Sie im Vorfeld lautes Reden üben und dabei die Silben der einzelnen Wörter ruhig etwas betonter und bedachter aussprechen, als Sie es normalerweise tun würden. Auch das laute Singen unter der Dusche oder im Auto am Morgen fördert die Stimmbänder und ist förderlich für eine klare und deutliche Stimme.

Die Wahl der Kleidung

Suchen Sie sich im Vorfeld Ihre Kleidungsstücke aus und legen Sie sich diese am besten bereits am Abend vor Ihrer Präsentation parat, sodass Sie am nächsten Morgen keinen Stress haben. Achten Sie bei Ihrer Wahl darauf, dass Ihre Kleidung dem Veranstaltungsrahmen entspricht und Sie sich der Situation angemessen kleiden. Gleichzeitig sollten Sie sich aber auch in Ihren Kleidungsstücken wohl fühlen, damit Sie Sicherheit ausstrahlen und sich von Ihrer besten Seite präsentieren können. Um nervösem Schwitzen vorzubeugen, wählen Sie luftdurchlässige Kleidung und, sollte sich Schwitzen nicht vermeiden lassen, entscheiden Sie sich am besten für schwarze Sachen, um eventuell auftretende Schweißflecken zu verstecken.

Die richtige Vorbereitung

Sind Sie auf Ihre Präsentation gut vorbereitet und haben Sie sich gewissenhaft mit Ihrem Thema beschäftigt, so sind Sie sehr gut aufgestellt. Man kann sich nicht für alle Eventualitäten während einer Präsentation wappnen, es gehört immer ein kleines Stück Improvisation dazu. Jedoch können Sie sich auf Ihr Thema und Ihren Vortrag bestens vorbereiten. Dafür sollten Sie sich klar strukturierte Karteikarten erstellen, die Sie beim Präsentieren unterstützen. Üben Sie mit diesen Karten Ihren Vortrag mehrmals und halten Sie diesen vor dem Spiegel oder vor Freunden. So werfen Sie sich selbst nicht ins Kalte Wasser, wenn Sie Ihre Präsentation zum ersten Mal vor Ihrem eigentlichen Publikum halten müssen. Nutzen Sie auch Technologien wie Videokamera oder Mikrofon, um Ihren Vortrag aufzunehmen und diesen im Vorfeld zu analysieren. Dies wird Ihnen helfen Unsicherheiten abzulegen.

Selbstmotivation und Routine

Natürlich denkt man sich oft, dass gutes Zureden nicht hilft und es sich dabei lediglich um Floskeln ohne Inhalt handelt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Sagen Sie sich im Vorfeld immer wieder selber, dass Sie alles getan haben, um einen gelungen Vortrag zu erstellen und dass Sie bereit sind, das Ergebnis Ihrer harten Arbeit nun stolz den anderen vorzutragen. Unterbewusst werden Sie sich selbstbewusster und dynamischer fühlen und Sie werden merken, dass Sie Ihre Präsentation mit einer neugewonnenen Überzeugungskraft halten können.
Eine gewisse Routine im Umgang mit Präsentationen ist auch von Vorteil. So lernen Sie mit der Stresssituation umzugehen und Erfahrungswerte zu sammeln, die Ihnen in der Zukunft helfen. Nutzen Sie daher jede Möglichkeit, die sích Ihnen bietet, um einen Vortrag oder eine Ansprache zu halten, damit Sie sich vor Publikum wohl fühlen. Diese Routine, die Sie dabei gewinnen, wird Ihr Lampenfieber mit der Zeit deutlich reduzieren und Sie werden lockerer an diese Situationen herangehen.

Außerdem: Ein gewisses Maß an Lampenfieber ist nicht schädlich, sondern sogar förderlich für Ihre Präsentation. Durch die innere Aufregung steigt Ihre Konzentration und Sie nehmen Ihr Umfeld viel bewusster wahr. Eine kleine Portion Lampenfieber ist ganz natürlich und hilft Ihnen dabei, kleine Fehler zu vermeiden, die Sie ansonsten durch Unachtsamkeit machen würden.