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Präsentationsarten

“Von der Collage bis zu PowerPoint“ – Ein Einblick in Präsentationsarten

Die Darstellung von komplexen Problemen oder Sachverhalten bedarf oftmals einer näheren Erklärung durch einen Vortrag. Dieser steht und fällt mit der gewählten Art der Präsentationsmethode. Legt man sich bei der Planung seines Vortrags auf die falsche Präsentationsart fest, kann dies zu Verständnisproblemen beim Adressaten führen. Daher sollte man sich im Vorfeld genau überlegen, welche Methode für seinen Vortrag die Passende ist.

Redevortrag oder Plakat?

Die simpelste Form der Präsentation ist die des Redevortrags. Dazu werden Karteikarten angefertigt, die mit Stichwörtern beschrieben werden und den ,,roten Faden“ des Vortrags bilden. Wichtig hierbei ist, dass der Vortragende sich darum bemüht möglichst frei zu reden und eine gewisse Rhetorik beherrscht. Nur so wird der Vortrag lebendig und interessant für das Publikum. Jedoch muss man sich bewusst sein, dass dem reinen Redevortrag oft schwer zu folgen ist. Fehlende Visualisierungen des dargestellten Sachverhaltes, machen ein besseres Verständnis durch den Adressaten nur schwer möglich.

Aus diesem Grund sind, wie noch aus Schulzeiten bekannt, Collagen oder Plakate beliebte Methoden, um dem Zuhörer eine bessere Darstellung des Präsentationsthemas zu geben. Ein Vorteil dieser Methode ist sicherlich die Strukturiertheit und die Komprimierung der Thematik. Auf einem guten Plakat findet man nicht nur kurze Stichpunkte, die das Gehörte zusammenfassen, sondern auch Bilder und Graphiken, die zum besseren Verständnis beitragen. Außerdem ist es besonders nützlich, dass man das fertige Plakat aufhängen kann. So können alle Zuhörer auch im Nachhinein einen Blick auf die wichtigsten Ergebnisse des Vortrags blicken.

Auch noch aus der Schule bekannt, aber auch ein sehr wichtiger Baustein in Unternehmen ist das Tafelbild oder das Nutzen einer Flipchart. Hier kann synchron zum Vortrag ein Schema aufgezeichnet werden oder wichtige Stichpunkte festgehalten werden. Es ist eine einfache und sichere Methode und erlaubt umfangreiche Darstellungen, die mittels Kreide oder Edding niedergeschrieben werden können. Die Adressaten haben dadurch die Möglichkeit während des Vortrages immer wieder auf bereits aufgeschriebene Punkte zurückzublicken und sie sich ins Gedächtnis zu rufen.

Technologische Formen der Präsentation

Zuletzt gibt es auch die Möglichkeit Folien für einen Over-Head-Projektor zu benutzen. Diese, mittlerweile doch recht altmodische, Form der Präsentation wird durch den Fortschritt der Technik langsam aber sicher durch die Technologie der Moderne abgelöst. Bei der multimedialen Präsentationsart gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Gestaltung. Von Bildern über Graphiken bis hin zu Videos oder Sound-Aufnahmen, alles kann in eine multimediale Präsentation eingebaut werden, um zum Verständnis des Adressaten beizutragen.

Die aktuellste und effizienteste Art der multimedialen Präsentation ist wohl die PowerPoint-Präsentation. Diese bietet durch die Darstellung in Folien einer strukturierte Oberfläche und lässt dem Vortragenden vollkommene Freiheiten bei der Gestaltung seines Vortrags. Mittels Computer lässt sich durch die PowerPoint-Präsentation nach Belieben durchschalten, wodurch ein großes Maß an Flexibilität und Kreativität gewährleistet wird. Außerdem lassen sich Graphiken, Bilder und Videos einbauen.

Allgemein lässt sich sagen, dass die ,,altmodischen Formen“ der Präsentation langsam durch technische Neuheiten ersetzt werden. Immer häufiger werden Tablets oder Whiteboards zur interaktiven Darstellung genutzt, wobei der Fantasie der Vortragenden bei der Gestaltung und Durchführung kaum eine Grenze gesetzt ist.

Letztendlich ist die Wahl der Präsentationsmethode essenziell für den Erfolg eines Vortrags. Benutzt man zu wenige Hilfsmittel für ein komplexes Thema kann es zu Verständnisproblemen kommen. Verwendet man jedoch zu viele Hilfsmittel, die der Komplexität des Sachverhaltes nicht gerecht werden, so ist eine Reizüberflutung die Folge, die den Vortrag ineffizient macht. Daher sollte man im Vorfeld abwägen, welche Form der Präsentation den gewünschten Erfolg bringt.